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Liebe Fonds-Community,

wie bereits angekündigt möchten wir Ihnen folgend gerne Woche für Woche Aktien aus dem Fondsdepot vorstellen, um Sie im Sinne der Transparenz über unseren Ansatz und die Vorgehensweise zu informieren. Mit „Anheuser-Busch InBev S.A.“ haben wir hier (Link) den Anfang gemacht, mit dem amerikanischen IT- und Lifestyle Unternehmen „Apple Inc.“ soll es nun weitergehen.

Apple ist nicht nur eine der bekanntesten Aktien, die sich bei einer hohen Anzahl an Investoren großer Beliebtheit erfreuen, sondern gleichermaßen auch eine der weltweit beliebtesten Marken. Wer eines der vielen Produkte mit dem angebissenen Apfel erwirbt, kauft nicht nur ein technologisch innovatives und am Markt führendes Produkt, sondern gleichermaßen ein Stück Lifestyle. Das von Steve Jobs (geb. 1955 - † 2011), Ron Wayen und Steve Wozniak in 1976 als Garagenfirma gegründete Unternehmen hat einen langen Weg mit großen Höhen und Tiefen hinter sich. Als Entwickler und Hersteller von Computersystemen, Smartphones, Unterhaltungselektronik und Anwendungssoftware gehört man heute allerdings zu den größten Unternehmen der Welt und belegt gemessen an der Marktkapitalisierung sogar den 1. Platz.

Ein kurzer Blick auf den langfristigen Chartverlauf (und dies ist der Blickwinkel mit denen alle Aktien des Fonds unter die Lupe genommen werden) zeigt den kontinuierlichen Aufwärtstrend.

Betrachtet man die Ertragsherkunft, so wird deutlich, dass das iPhone trotz der vielen Neuerungen auch heute noch das Flaggschiff des Unternehmens ist. Die folgende Grafik zeigt, welchen Anteil die einzelnen Produkte des Unternehmens zu den Umsatzerlösen beitragen.  

Da es sich im Fonds um Qualitätsaktien handelt, ist vor allem der fundamentale Blick wichtig. Dieser spiegelt sich in den quantitativen, wie auch qualitativen Daten wieder, welche folgend vorgestellt werden.

  • Kapitalstruktur: Es darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass Apple auf fundamental gesunden Beinen steht. Mit einer Eigenkapitalquote von nahezu 50% und einer Total Debt / Equity-Ratio (Gesamtverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital)  von 0,34 sind die Relationen von Schulden zu Eigenkapital auch im Branchenverhältnis sehr ordentlich.
  • Profitabilität: Die später noch vertiefte Hochpreisstrategie führt zu attraktiven Margen. Dies wiederum resultiert in einer attraktiven Ausstattung liquider Mittel, die sich in den hohen Cash-Beständen des Unternehmens wiederspiegeln. Unterm Strich verfügt der US-Konzern heute über ca. 194 Mrd. US$ an baren Mitteln, was einmal mehr die Handlungsfähigkeit Apples, sowie die Leistungsfähigkeit des Geschäftsmodelles unter Beweis stellt.
  • Aktienrückkauf: Die zuvor angesprochenen finanziellen Mittel werden jedoch nicht nur zur Erforschung neuer Innovationen eingesetzt, sondern ebenfalls für den Rückkauf eigener Aktien. Seit der Einführung des Kapitalrückzahlungsprogramm im August 2012 wurden allein für Aktienrückkäufe insgesamt 80 Milliarden US$ aufgewendet. Ende April diesen Jahres hat der Aufsichtsrat dann eine Erhöhung dieses Programms um 50% bekanntgegeben, sodass bis März 2017 weitere 140 Milliarden US$ zur Verfügung stehen, um eigene Aktien am Markt zu erwerben. Ein Aktienrückkaufprogramm verringert die auf dem Markt frei handelbaren Aktien und stellt somit eine Stütze für den Kurs dar. Dies ist einer der Gründe, warum die Aktie in der Vergangenheit so gut abgeschnitten hat und dies auch für die Zukunft wahrscheinlich macht.
  • Dividende: Wie für ein Wachstumsunternehmen aus dem Technologiesektor üblich, beteiligt auch Apple seine Aktionäre nicht übermäßig am Erfolg in Form direkter Gewinnausschüttungen. Vom Gewinn werden etwas mehr als 23% an die Aktionäre ausgeschüttet, was in einer Dividende von ca. 1.62% resultiert.  
  • Wachstum: Apple ist ein absoluter Wachstumsmotor. Dies zeigen auch die Zahlen der letzten drei, fünf oder zehn Jahre sehr deutlich. Sowohl in Sachen Gewinn, als auch beim Umsatz konnte man die Ergebnisse von Jahr zu Jahr mit Hilfe immer wiederkehrender Innovationen kontinuierlich steigern. Die historischen Wachstumskennzahlen in der vorangegangenen Tabelle unter dem Abschnitt „Wachstum“ unterstreichen diese Aussagen. Die besondere Attraktivität wird deutlich, wenn man betrachtet, dass die gesamte Branche in den letzten 5 Jahren beim Gewinn im Durchschnitt anstatt der von Apple erreichten 36,84% lediglich 16,08% und beim Umsatz (Apple 33,63%) nur 17,27% zulegen konnte.

Die qualitativen Argumente

  • Visionen: Apple hat mit seinen Produkten die Welt ein Stück weit verändert. Der Boom auf dem Markt für Smartphones wurde im 21 Jahrhundert genauso stark von Apple geprägt wie bereits in den 80ern die Erfindung einer kommerziell und grafisch nutzbaren Benutzeroberfläche mit der innovativen „Maus“ als Eingabeinstrument. Wenn man einen Blick auf das starke Produktportfolio wirft, so wird die große Bandbreite an Innovationen schnell erkennbar. Von dem iPod ging es zum iPhone und daraufhin zum iPad. Heute tragen Menschen bereits die Apple Watch und sollen jetzt auch bei „Apple Music“ ihren Hunger nach musikalischer Unterhaltung stillen. Gerade mit letzterem hat Apple jüngst auf der WWDC (Entwicklerkonferenz in San Francisco) wieder für einen Paukenschlag gesorgt und sich einmal mehr als innovatives und visionäres Unternehmen aus der Branche hervorgehoben. Aufgrund des großen Netzwerkes an Kunden der unterschiedlichen Apple-Produkte dürfte klar sein, welches Potential hier an neuen Kunden mit schneller und einfacher Bezahlung gehoben werden kann. Die genannten Fakten sind mittlerweile bereits alle am Markt bekannt. Allerdings dürfen auch die Fantasien und Visionen des Konzerns für die Zukunft mit einbezogen werden. Es ist kein Geheimnis, dass Apple derzeit an einem eigenen Auto forscht. Dies wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, jedoch darf man unterstellen, dass Apple sowohl die finanzielle als auch die visionäre Kraft hat, dafür zu sorgen, dass wir in Zukunft vielleicht im iCar reisen werden.
  • Starke Marke: Ein großer Fokus bei Aktien im Fonds liegt auf starken Marken, die somit einen Vorteil zur Konkurrenz erzeugen. So ist es bei Anheuser Busch-InBev (Link hier) wie auch bei Apple. Im aktuellen Jahr 2015 wurde Apple von der „Financial Times“ zur weltweit besten Marke überhaupt ernannt.
  • Vertrieb: Bei dem Kauf welches Produktes wurden Sie bereits euphorisch bejubelt nachdem Sie die Ladentür verlassen haben? Die Antwort wird wohl eher sparsam ausfallen. Der Hype bei Erscheinen der aktuellen Apple-Produkte und vornehmlich des iPhones ist ein ungemein hoch einzuschätzender Wert. Menschen campieren Nächte vorher vor den Verkaufsläden um zu den ersten Besitzern ihrer Lieblinge zu gehören. Die Apple-Stores besetzen dabei nur die besten Adressen, sei es der Kurfürstendamm in Berlin, der Jungfernstieg in Hamburg oder die Fifth Avenue in New York. Diese Vertriebsstrategie, die vor allem durch die große Fangemeinde des Lifestyle-Produktes „Apple“ erzeugt wird, darf als äußerst positiver Mehrwert eingeschätzt werden.
  • Qualität statt Quantität: Weder das iPhone noch das iPad oder irgendein sonstiges Produkt aus der Apple-Familie gehören zu den günstigeren am Markt. Die Strategie ist hierbei ganz klar erkennbar: Die US-Amerikaner setzen voll und ganz auf eine Hochpreispolitik, auch wenn die Verkaufsvolumina dem zum Opfer fallen. Somit begibt man sich nicht in die Preisschlacht, die der Konkurrenz aktuell wiederfährt und kann die Margen stabil hoch halten, wodurch ein unverzichtbarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz entsteht.
  • Internationalisierung: Als US-Konzern war das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lange der Hauptabsatzmarkt. Mit ca. 44% Umsatzanteil stellt die USA auch heute noch den wichtigsten Markt dar. Jedoch tut sich auch hier ein Wandel auf. Mittlerweile werden bereits 16,4% der Erlöse in China generiert. Viel spannender ist dabei, dass man auch den Absatzmarkt für das Flaggschiff iPhone gedreht hat und mittlerweile mehr Smartphones in China an den Mann/die Frau bringt, als in den USA.

Im Fazit:

Alles in allem ist Apple Inc. nicht nur ein ungemein interessantes und attraktives Unternehmen, sondern gleichermaßen ein vielversprechendes Investment. Eine grundsolide Bilanzstruktur bei hoher Profitabilität und daraus resultierend hohen Cash-Beständen sind erste Argumente für diesen Titel. Das starke Wachstum in der Vergangenheit sowohl bei Umsatz als auch Gewinn, sollte sich aufgrund der visionären und innovativen Kraft des Unternehmens auch in Zukunft fortsetzen. Somit stehen die Ampeln sowohl quantitativ als auch qualitativ auf grün und geben allen Anlass für eine Daseinsberechtigung des Titels im Depot/Fonds.

 

 

Quelle: www.am-capital.dewww.bloomberg.com, www.reuters.com, www.gurufocus.com

Disclaimer

Gem. WpHG § 31 Abs. 2 Nr. 2 machen wir hier folgende Angabe

Die hier dargestellten Einschätzungen bewerben nicht den Kauf/Verkauf der genannten Titel, Märkte oder Finanzinstrumente, sondern dienen der vertiefenden Darstellung zu den Anlagepositionierungen des Dirk Müller Premium Aktien Fonds. Nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind erfüllt. Es besteht kein Handelsverbot vor der Veröffentlichung. Die Angaben stellen keine Anlageberatung dar, da sie ohne Ansehung persönlicher Verhältnisse und Anlageziele ausschließlich als Markteinschätzungen zu verstehen sind.

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