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Die aktuelle Berichterstattung zum Fonds war abzusehen und überrascht mich in keinster Weise. Die Entwicklung des Fonds läuft absolut in den erwarteten Bahnen und das kommunizieren wir von Beginn an. Der Fonds ist konzipiert, um über Jahre ein gutes Ergebnis zu erzielen und dabei geringere Schwankungen (besonders nach unten, aber dadurch auch zwangsläufig nach oben) aufzuweisen.

Es gibt Phasen, in denen der Fonds deutlich besser läuft als der Gesamtmarkt, wir lagen im kompletten letzten Jahr vor dem Vergleichsindex und vor allen namhaften Aktienfonds, mit denen wir uns verglichen haben. In der Spitze lagen wir 14% vor dem Vergleichsindex. In dieser Zeit hat sich keiner dieser "Leitmedien" und "Journalisten" dafür interesiert. Gute Meldungen sind nichts wert. Man hat auf den Moment gewartet - der bei diesem Fondskonzept völig normal ist - dass der Vergleichindex mit seinen höheren Schwankungen einmal auf die andere Seite ausschlägt. Jetzt kommt wie erwartet die große Polemikkeule. Das bringt Klicks, das bringt Lacher. Während sich die FAZ bei aller vorgefassten Negativmeinung wenigstens bemüht den Anschein zu wahren und auch ein paar relativierende Aspekte mit aufzunehmen, macht sich Herr Wachtendorf diese Mühe gar nicht erst. Pure Polemik ohne jede Substanz.

Es war zu erwarten, der Fonds ist und bleibt auf der Strategielinie, über die wir alle letztes Jahr sehr froh waren. Den Erfolg des Fonds dürfen wir gerne nach 5-10 Jahren beurteilen. Davor ist es schlichtweg falsch. Ich erläutere auch gerne warum. Sehr viele Fonds tauschen ihre Aktien sehr kurzfristig und versuchen die kurzfristigen Marktbewegungen "zu spielen". Sie verkaufen Technologie, wenn sie glauben dieser Zyklus ist zu weit gelaufen, sie kaufen Banken, weil sie denken, jetzt kommt die Aufwärtsbewegung der Banken für einige Wochen. Das geht mal gut, mal nicht, es ist eine andere kurzfristige Strategie, die sich dann auch mit den kurzfristigen Bewegungen des Marktes vergleichen lässt.

Wir machen genau das nicht. Wir verändern keine Depotpostionen wegen der Marktzyklik. Wir setzen zumeist jahrelang auf die gleichen Unternehmen, wollen am langfristigen Erfolg eines Unternehmens beteiligt sein. Da stört uns ein kurzer Kursrückgang wegen eines schwachen Quartals ebenso wenig wie ein paar schwache Monate wegen der Marktzyklik in dieser Branche. Dadurch können wir durchaus auch mal ein paar Monate ins Hintertreffen geraten. Aber über die längere Zeit zeigt sich, dass sich Qualität durchsetzt. Man wirft uns derzeit vor, wir lägen zurück, weil wir zu wenig auf Banken setzen würden. Würden Sie es für eine gute Idee halten, wenn wir deutlich mehr Banken (wir haben derzeit aus gutem Grund gar keine) ins Depot nehmen würden!? Vermutlich nicht. Wir auch nicht. Spätestens bei der nächsten Horrormeldung über die Deutsche Bank dreht auch das wieder.

Wir werden uns daher nicht vom ständig wechselnden Wind hin und hertreiben lassen, sondern einen klaren Kurs fahren, den wir immer genau so kommuniziert haben. Abgerechnet wird nach 5-10 Jahren. Auch das war immer unsere Komunikation: Wer nicht mindestens diesen Anlagehorizont hat, der ist bei uns falsch, genau wie derjenige, der die volle Marktbewegung immer 1:1 mitgehen möchte. Wer keine Phase eines Rückstandes auf den Gesamtmarkt ertragen kann, dafür aber bereit ist zu akzeptieren, dass sein Depot in stürmischen Zeiten auch einmal 50-70% verliert, der ist bei uns falsch, der sollte einfach einen ETF kaufen.

Es gibt nicht das Produkt, das für alle passt. Ich erkläre wofür wir stehen, im Detail wie unsere Strategie aussieht und es ist jeder herzlich willkommen, der diese mitgehen möchte. Wer sie nicht mitgehen möchte, muss sich zwingend ein anderes Produkt wählen. Aber wenn ich einen SUV kaufe um auch für Geländefahrten gerüstet zu sein, kann ich micht nicht beklagen, dass er nicht so schnell wie ein Rennwagen ist.

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