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In den vergangenen Wochen hatte sich an den Börsen wenig getan. Auch wenn die täglichen Bewegungen ein anderes Gefühl vermittelt haben, so blieben die Kurse der Indizes in der für uns wichtigen Euro-Betrachtung nahezu unverändert auf dem Niveau von Anfang September.

(Chart S&P 500 auf Euro-Basis)

Entsprechend hat sich auch im Fonds in dieser Zeit wenig getan…zumindest in Bezug auf den NAV. Wir konnten uns langsam etwas nach oben arbeiten und in diesem Zeitraum seit Ende August von 92,71 auf aktuell 95,36 steigern. Was in diesen Zahlen jedoch nicht ersichtlich ist, ist das, was sich in dieser Zeit hinter den Kulissen des Fonds getan hat. Seit etlichen Wochen steht für uns die Fondsampel auf „gelb“, was ich hier gerne noch einmal explizit erläutern möchte.

“Gelb“ bedeutet nicht „ohne Absicherung“, sondern zeigt an, dass wir flexibler arbeiten. In den vergangenen Monaten bis in den Sommer waren die täglichen Schwankungen zu groß, als dass wir bereit gewesen wären kurzfristige Risiken einzugehen, zumal wir in der bequemen Situation waren keine größeren Verluste aufholen zu müssen, die andere Fonds und auch die Indizes (in EUR) bis dahin zu verbuchen hatten. Daher blieben wir in der statischen Voll-Absicherung, die Ampel stand auf „rot“.

Mit dem Herbst änderte sich das und es besteht inzwischen nicht nur jederzeit die akute Gefahr stark fallender Kurse, sondern eben auch die Gefahr stark steigender Kurse durch eine deutlich anziehende Inflation aufgrund der Rettungs-Maßnahmen der Staaten und Notenbanken. Geldverlust kann durch beides erfolgen…Kursverluste oder Inflationsverluste. Wir müssen die Anleger vor beidem schützen. Daher ist die Ampel inzwischen auf gelb geschaltet.

Das bedeutet konkret, dass wir seit Ende August immer wieder langsam beginnen die AKTIVEN Absicherungen zeitweise inaktiv zu setzen. Dazu haben wir eine sehr individuelle Strategie entwickelt, uns langsam, aber stetig in die steigenden Märkte hinein zu schaukeln, ohne größere Verlustrisiken nach unten einzugehen. Die Absicherungen werden - je weiter wir steigen - immer weiter INAKTIV gesetzt.

Inaktiv bedeutet jedoch, dass wir IMMER NOCH und zu jeder Zeit die Absicherungen im Markt haben. Sobald der Aktienmarkt fällt, werden diese Absicherungen nach sehr kurzer Strecke automatisch AKTIV. Das geschieht rund um die Uhr, da unsere Absicherungsprodukte (Futures) von Montag bis Freitagnacht praktisch durchgehend gehandelt werden.

Lediglich am Wochenende, Samstag und Sonntag, ruht der Markt. Daher fahren wir die Absicherung am Freitagabend immer wieder hoch, um kein Risiko über das Wochenende zu haben und am Montag eventuell negativ überrascht zu werden. So war es auch an diesem Wochenende. Wir hatten uns in den vergangenen Tagen langsam hochgeschaukelt, aber zum Wochenende die Absicherung wieder hochgefahren, so, dass wir den starken Kursrückgang heute Morgen völlig unbeeindruckt verfolgen können, die Absicherung steht und verhindert größere Kursverluste.

Wir fahren diese Strategie dergestalt, dass wir keine Verluste riskieren, die höher sind, als das, was wir in den letzten Tagen/Wochen zuvor zugelegt haben. Somit haben wir die Situation, dass wir bei inflationsartig getriebenen Preissteigerungen mit entsprechenden nachhaltigen Kursgewinnen nach oben mit dabei sind, das Geld der Anleger also vor Kaufkraftverlust bewahren, zugleich aber auch immer die Schutzmechanismen nach unten installiert haben um vor Kurseinbrüchen bestmöglich geschützt zu sein.

Sie können sich das vorstellen wie bei einer Zahnradbahn, die nach oben steigt, aber ohne auf die Bremse zu treten. Reißt das Seil, rutscht sie ein kleines Stück zurück, aber sofort greifen die Sicherungshaken.

Hier in diesem Chartausschnitt seit Ende August lässt sich das sehr gut nachvollziehen:

(rot: S&P 500 auf Eurobasis; blau: Dirk Müller Premium Aktien Fonds)

Das Ziel besteht darin, eine mögliche nachhaltige Aufwärtsbewegung nach oben mitzulaufen, aber ohne das Risiko starke Abwärtsbewegungen mitzumachen.

Ich bin überzeugt, dass das in Ihrem Sinne ist. Wie immer hat die Sicherheit für uns die höchste Priorität und ich hoffe mit Ihnen gemeinsam, dass wir so schnell wie möglich in eine „Nach-Corona-Phase“ eintreten, in der die Risiken in den Hintergrund treten, wir nicht nur an den Börsen, sondern auch als Gesellschaft wieder befreit durchatmen und die Ampeln…auch in der Fondsstrategie wieder auf „grün“ stellen können.

Bis dahin bleibt uns noch einiges zu tun und durchzustehen, aber wie immer machen wir, was man stets tun sollte… Das Beste daraus.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine glückliche und soweit wie möglich unbeschwerte Weihnachtszeit

Ihr

Dirk Müller

PS: Der Vollständigkeit halber hier noch die Performance gegenüber dem Vergleichsindex MSCI World Value Net (EUR) seit Jahresbeginn und auf 3-Jahressicht:

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